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Schimmel vermeiden - so geht's richtig

Auch in möblierten Wohnungen, die nur für eine bestimmte Zeit angemietet sind, besteht die Gefahr von Schimmelbildung durch zu hohe Feuchtigkeit in den Wohnräumen. Der unerwünschte Bewuchs sieht nicht nur unschön aus, sondern stellt auch eine ernst zu nehmende Gesundheitsgefahr dar. Doch mit dem richtigen Heiz- und Lüftungsverhalten bekommen Sie das Problem in den Griff und können schon im Vorfeld die Entstehung von Schimmel vermeiden.

Die Ursachen für Schimmelbildung

Durch verschiedene Tätigkeiten in der Wohnung kann eine erhöhte Luftfeuchte entstehen. Beim Kochen, Duschen oder Wäsche trocknen wird besonders intensiv Feuchtigkeit freigesetzt, die leicht in Wände dringen kann. Insbesondere in kühlen Ecken steigt das Risiko, dass sich Wasser

niederschlägt. So entsteht ein idealer Nährboden für den Schimmelpilz, der sich nun ohne entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ungehindert verbreiten kann. Mit einem geeigneten Heizverhalten und regelmäßiger Lüftung lässt sich die Bildung von Schimmel jedoch einfach vermeiden.

Durch richtiges Heizen Schimmelbildung vermeiden

Je kühler die Luft ist, desto weniger Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Der Feuchtesättigungspunkt der Luft wird dann schneller erreicht und überschüssiges Wasser lagert sich an den Wänden, den Möbeln oder Textilien ab. Insbesondere im Winter besteht daher ein erhöhtes Risiko für Schimmelprobleme, wenn nicht richtig geheizt wird.

Fallen die Temperaturen im Wohnraum unter 16 Grad Celsius, besteht die Gefahr, dass die Luftfeuchtigkeit auf über 70 Prozent ansteigt und Schimmel begünstigt wird. Es sollte daher so geheizt werden, dass die Temperaturen dauerhaft über diesem Wert liegen. Ideal sind Werte zwischen 18 und 22 Grad Celsius für die Bausubstanz und das menschliche Wohlbefinden.

Dennoch kann die Feuchtigkeit durch das Wohnverhalten zeitweise stark ansteigen. Für diesen Fall kommt eine zweite wichtige Maßnahme ins Spiel, welche hilft, Schimmel zu vermeiden.

Mit Stoßlüften gegen Schimmel aktiv werden

Auch in beheizten Räumen steigt durch Atemluft oder Aktivitäten in Küche und Bad die Luftfeuchtigkeit an. Regelmäßiges Stoßlüften sorgt nicht nur für ein gesünderes Raumklima, sondern hilft auch aktiv dabei, Schimmel zu vermeiden, indem die feuchte Raumluft nach draußen entlassen wird.

Das Lüften sollte drei bis viermal am Tag erfolgen. Insbesondere vor dem Schlafen gehen und nach dem Aufstehen ist es sinnvoll, die Fenster für einige Minuten weit zu öffnen, damit die feuchte Luft entweichen kann. Je nach Außentemperatur und Wetter sollte eine Lüftung zwischen 3 und 20 Minuten dauern. Dabei gilt, je kühler und windiger es ist, desto stärker verkürzt sich die benötigte Lüftungszeit, um die Raumluft vollständig auszutauschen. Besitzt die Wohnung Fenster an unterschiedlichen Außenfassaden, ist eine besonders effektive Durchzugslüftung möglich, welche die Lüftungszeit zusätzlich verkürzt.

Helfen richtiges Heizen und Lüften in Ihrem Fall nicht, den Schimmel dauerhaft in den Griff zu bekommen, sollten Sie von einem Fachmann abklären lassen, ob eine fehlerhafte Bausubstanz die Ursache für das Problem darstellt. In dem Fall können Sie den Schimmel nur vermeiden, wenn die Ursache zuvor bekämpft wurde.

Quellen: Umweltbundesamt und Verbraucherzentrale

Foto: Christopher Jolly auf Unsplash